eine Brille auf einem Notizbuch von oben fotografiert; Tulpen ragen ins Bild

Achtsamkeit passt auch in deinen vollgepackten Alltag - so geht's

Achtsamkeit begegnet uns ja an allen Ecken und Enden. Kaum ein Social-Media-Feed oder Bücherladen, ohne dass du damit in irgendeiner Form konfrontiert wirst. Wenn du bislang gedacht hast, dass du das irgendwann mal angehst, aber schlicht und ergreifend keine Zeit gefunden hast - dieser Post ist dein „irgendwann". Ich zeige dir nämlich, wie du Achtsamkeit auch in deinen busy Alltag integrieren kannst. Schon heute.

Dein Achtsamkeits-Struggle ist real

Leider bekommen wir oft das Bild der aufwendigen Achtsamkeits-Praxis mit täglichen Ritualen, die so einfach nicht in den vollgepackten Alltag reinpassen. Und so lassen wir's dann wieder.

Vor allem, weil wir denken, dass Achtsamkeit zwingend tägliche Meditationen, Journaling und Affirmationen bedeutet. Und dann passiert das hier:

Affirmationen fühlen sich nicht wahr an. „Ich bin wertvoll, ich bin schön, ich bin genug" kann sogar kontraproduktiv wirken, wenn du eigentlich denkst „Mann, das hab ich echt versaut" oder „Wie seh ich heute eigentlich wieder aus? Sch... Doppelkinn!" Und so wird dir noch bewusster, wie weit du von deiner Wunsch-Realität entfernt bist.

Meditationen bringen bei dir scheinbar nichts. Deine Gedanken fliegen nur so durch den Raum, und am Ende bist du frustrierter als vorher. Von Entspannung keine Spur.

Journaling hast du probiert, bist aber nie dabei geblieben, weil es dich langweilt. Aus dir heraus fließt es nicht, und die berühmte 6-Minuten-Technik war nach einer Woche nur noch „gäääähn".

Wenn es dir damit ähnlich geht ... du bist nicht allein.

Der Grund für all das:

Weil wir Achtsamkeit mit Ritualen gleichgesetzt haben, die Zeit, Disziplin und eine gewisse innere Ruhe voraussetzen, die wir oft gerade nicht haben. Und dann wird Achtsamkeit selbst zur weiteren Aufgabe auf der Liste.

Dabei hat Achtsamkeit für mich nichts mit Ritualen zu tun. Sondern ganz einfach damit, präsent im jeweiligen Moment zu sein. Punkt.

„Häh? So einfach kann es doch nicht sein!"

Doch, ist es. Vor allem, weil wir es verlernt haben. Alles muss schnell gehen. Zwei Minuten Wartezeit an der Kasse sind schon zu lang. Wir gehen nicht mal ohne Handy auf die Toilette oder schauen einen Film, ohne einen zweiten Bildschirm aktiv zu haben. Multitasking ist King, Monotasking gilt inzwischen als ineffizient.

Und genau deshalb ist es der Schlüssel ... nicht nur Monotasking, sondern wirklich gedanklich da zu sein und so viele Sinne wie möglich zu aktivieren. Denn dein Nervensystem kann nicht in zwei unterschiedlichen Zuständen gleichzeitig sein. Wenn du präsent im Moment bist, kannst du nicht gestresst sein. Dein Körper kommt ganz automatisch in eine Entspannungsphase. Halleluja.

Eine andere Sicht auf das Thema

Letztlich kannst du mit jeder einzelnen Aufgabe deines Tages achtsam umgehen. Die Tastatur unter deinen Fingern spüren. Die Wärme deines Morgenkaffees genießen. Die Natur beobachten, während du für eine halbe Minute an der Ampel stehst. Den Song aufdrehen und die Vibration wirklich spüren. Deinen Körper unter der Dusche mal bewusst berühren - nicht „drüber rubbeln" als wäre er ein Waschbrett 😂

Jede vermeintlich öde Gewohnheit kann zu einem Achtsamkeits-Erlebnis werden, wenn du das zulässt. Die Liste in deinem Kopf wird auch nicht kürzer, wenn du ständig dran denkst. Sie nimmt dir aber die Freude im Moment. Und die nimmst du ganz oft nur dann wahr, wenn du mal langsamer wirst.

Das gilt übrigens auch fürs Business. Wenn Content sich schwer anfühlt, wenn du nicht weißt, was du schreiben sollst, wenn du dich im Kreis drehst, dann hilft meistens kein weiteres Tool. Sondern erstmal innehalten. Bei dir ankommen. Schauen, was wirklich da ist.

Meine Frage an dich

Wann warst du zuletzt wirklich im Moment — ohne gleichzeitig an die nächste Aufgabe zu denken?

Wenn du merkst, dass dieses „Innehalten" auch in deinem Business fehlt

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