Katze entspannt auf dem weißen Sofa; Tisch mit Vase nebenan; das Wort E-Mails schmiegt sich an ein Kissen

Warum dein Newsletter mehr wert ist als dein Instagram-Account

10 bis 15 Stunden pro Woche für Social-Media-Content. Kennst du das? Und die ehrliche Frage dahinter: Lohnt es sich eigentlich? Wie viele von denen, die du erreichst, interessiert wirklich, was du da von dir gibst?

Ich möchte heute mal die Taschenlampe auf die Realität dieser Anstrengung richten. Ein paar Mythen hinterfragen. Und dir zeigen, warum das, was als „old school" gilt, in Wirklichkeit das Klügste sein könnte, was du für dein Business tust.

Das kennen viele

Social Media ist verlockend. Präsent, shiny, ständig in Bewegung. Und genau deshalb vergessen wir manchmal, dass es eigentlich nur ein Tool ist ... mit einem sehr überschaubaren Return on Invest.

Instagram hat eine durchschnittliche Engagement Rate von 1,16%. Facebook liegt bei 0,27%. Das bedeutet: Bei 10 Stunden Content-Erstellung pro Woche investierst du etwa ein Viertel deiner Zeit für einen Return von nicht mal zwei Prozent.

WTF ... isses das wert?

Warum das so ist und warum es sich nicht mit Disziplin lösen lässt

Social Media ist nicht dein Kanal. Du baust auf gemietetem Land. Der Algorithmus entscheidet, wer dich sieht. Und selbst wenn du alles richtig machst ... die organische Reichweite sinkt seit Jahren.

Dazu kommt: Wir alle werden bewusster mit unserer Bildschirmzeit. Social Detox ist kein Trend mehr, sondern Alltag - zumindest in meiner Zielgruppe. Selbständige Frauen jenseits der 25, die merken, dass sie ihre Zeit anders einsetzen wollen. Wo wird als erstes gekürzt? Richtig. Bei den Social Apps.

E-Mails betrifft das nicht.

Der Perspektivwechsel: E-Mail ist nicht old school, es ist überlegen

Ein paar Zahlen, weil die manchmal mehr sagen als lange Erklärungen:

Die durchschnittliche Öffnungsrate von E-Mails liegt bei 21,73%. Die organische Reichweite auf Instagram bei 9,4%, auf Facebook bei 2,2%.

Konkret bedeutet das: Bei 1000 Kontakten sehen 217 deine E-Mail — aber nur 94 deinen Instagram-Post, und gerade mal 22 deinen Facebook-Post.

Und noch etwas, das in diesen Zahlen nicht steckt: Wer deinen Newsletter abonniert, hat sich aktiv dafür entschieden. Du bist in den heiligen Hallen ihres Postfachs. Das ist eine ganz andere Qualität als ein flüchtiger Scroll-Moment zwischen zwei Reels.

99% aller Nutzer checken ihre Mails täglich. 58% schauen zuerst in die Mails — bevor sie Social Apps öffnen.

Eine Frage für dich

Du folgst vielleicht 300 Accounts auf Instagram - aber wie viele Newsletter hast du wirklich abonniert?
Genau das ist der Unterschied.

Was du konkret tun kannst

Social Media ist weiterhin wichtig: als Einstieg, als Visitenkarte, als Weg, um neue Menschen auf dich aufmerksam zu machen. Aber das Ziel darf sein, sie von dort runter und auf deine E-Mail-Liste zu bringen.

Und wie du einen Newsletter aufbaust, der sich nicht wie Massenmail anfühlt, sondern wie ein Brief, auf den sich deine Leserinnen wirklich freuen, darum geht es in meinem Post über den „unaufgeregt"-Newsletter. Den Link findest du weiter unten.

Denn am Ende gilt: 

 

 

 

unaufgeregt

Der Newsletter, der nicht performt.

Kein wöchentlicher Tipp-Dump, keine Countdown-Timer &kein Freebie, das dich anlockt.

Stattdessen: ein Denkraum. Für Coaches, die Klarheit suchen und eben nicht noch mehr Lautstärke.

Ich schreibe dir donnerstags. Ehrlich, direkt, manchmal auch unbequem. Und ich stelle dir eine Frage, auf die du wirklich antworten darfst.

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