eine Lampe hägt von der Decke, links und rechts sind Palmwedel im Bild: Schriftzug Website steht unten

Warum deine Website Besucher verliert — und wie du das änderst

Ästhetisch umwerfende Websites gibt's ohne Ende. Fancy, custom-designed, mit professionellem Fotoshooting und einer beeindruckenden Logo-Zeile voller Medienauftritte. Schließlich braucht es Autorität. Und die richtige Wortwahl - bloß nicht zu umgangssprachlich, wir sind ja Experten.

Meine ehrliche Meinung dazu: Das ist alles Blödsinn. Und kein Mensch braucht das.

Im Gegenteil: Im schlimmsten Fall treibst du deine Besucher damit genau in die entgegengesetzte Richtung. Durchschnittlich entscheiden sie innerhalb von etwa drei Sekunden, ob sie weiterlesen. Also muss der obere Teil deiner Startseite überzeugen, nicht beeindrucken.

Kommt dir das bekannt vor?

Du landest auf einer Website und liest sowas wie: „Du bist eine Königin. Entdecke die Selbstliebe in dir!" Oder: „Ich unterstütze dich dabei, den richtigen Hebel zu finden und zu nutzen."

Wenn's dir wie mir geht, denkst du wahrscheinlich: „Ist ja schön. Und nun?"

Niemand googelt danach, endlich mehr Selbstermächtigung zu haben. Deine Kunden suchen nach ganz praktischen, greifbaren Dingen - einem Weg aus dem Burnout, mehr Stabilität in ihrem Business, einem Angebot, das sich endlich klar anfühlt.

Und genau das ist das Problem vieler Websites: Sie reden über sich, statt über den Menschen, der gerade draufschaut.

Warum das so oft passiert

Drei Muster begegnen mir immer wieder:

Erstens:
schwammige Sprache, die niemanden wirklich anspricht. Wortgewandt, vielleicht sogar schön, aber nicht greifbar. Der Besucher versteht nicht, wobei du eigentlich hilfst.

Zweitens:
der Fokus auf Ausbildungen und Zertifikate. Vier Coaching-Ausbildungen, eine Zertifizierung eines weltberühmten Instituts, ein halber Lebenslauf - das alles sagt deinem Besucher noch nichts darüber, ob du ihm helfen kannst. Was viele nicht wissen: Auf deiner Website geht es nicht um dich. Der Held auf der Reise ist dein Kunde. Du begleitest ihn. Das darf sich auch in der Struktur zeigen.

Drittens:
Zu viele Informationen auf einmal. Websites werden nicht gelesen — sie werden gescannt. In drei Sekunden ist es gar nicht anders möglich. Wenn alles gleich wichtig wirkt, bleibt nichts hängen.

Der Perspektivwechsel

Vergiss für einen Moment dein Expertenwissen und frag dich: Was bewegt den Menschen, der gerade auf meiner Website landet? Was sucht er? Nicht in meiner Sprache, sondern in seiner?

Und dann beantworte auf deiner Website genau drei Dinge:
Verstehst du ihn und sein Problem?
Kannst du ihm helfen?
Und: menschelt es zwischen euch?

Das ist alles. Wirklich.

Dieser Blick auf die eigene Website ist übrigens derselbe, den ich auch in meiner Arbeit mit Coaches einnehme, weil klare Kommunikation nach außen immer mit klarem Verständnis nach innen beginnt. Wer weiß, wofür er steht und wen er anspricht, schreibt automatisch anders.

Eine Frage für dich

Schau mal auf deinen Website-Header, den allerobersten Bereich deiner Startseite.
Würde jemand, der dich noch nicht kennt, in drei Sekunden verstehen, wobei du hilfst?

Wenn du merkst, dass die Unklarheit auf der Website eigentlich woanders beginnt

Nämlich beim Angebot selbst, bei der Botschaft, beim roten Faden, dann ist mein Newsletter „unaufgeregt" vielleicht ein guter erster Schritt. Leise Impulse, ehrliche Fragen, kein Druck. Den Anmeldelink findest du weiter unten.

unaufgeregt

Der Newsletter, der nicht performt.

Kein wöchentlicher Tipp-Dump, keine Countdown-Timer &kein Freebie, das dich anlockt.

Stattdessen: ein Denkraum. Für Coaches, die Klarheit suchen und eben nicht noch mehr Lautstärke.

Ich schreibe dir donnerstags. Ehrlich, direkt, manchmal auch unbequem. Und ich stelle dir eine Frage, auf die du wirklich antworten darfst.

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