Kaffeebecher und Brille auf einem Stapel Bücher

Warum du sichtbar bist und trotzdem nicht ankommst

Du postest auf Social Media. Vielleicht regelmäßig, vielleicht unregelmäßig - aber du bist irgendwie präsent. Und trotzdem passiert ... irgendwie nichts. Keine Anfragen, kein echtes Wachstum und so langsam fragst du dich: Ergibt das hier alles überhaupt noch Sinn?

Im heutigen Blogpost geht es nicht um Strategien, sondern um das, was wirklich hunter all dem steckt.

Du hast doch alles ... und trotzdem.

Mit all den Themen, die du aufgeschrieben hast, den definierten Content-Bucket, und den vielen Postideen könntest du theoretisch deinen Account über Jahre befüllen. Und trotzdem sitzt du vor dem Cursor und weißt nicht, was du heute posten sollst.

Oder aber du postest und sitzt danach da und denkst: Das isses nun? Ich hab alles "richtig" gemacht, aber so richtig fühlen tue ich das alles trotzdem nicht. Hmm.

Und irgendwann kommt dieser Moment zurück: "Irgendwas muss hier falsch sein. Ich mach das später nochmal neu. Am besten mit einem neuen Profilbild und dann auch einer neuen Bio. Und dann aber bitte wirklich."

Mit dir ist alles in Ordnung.

Ich kenne das extrem gut aus meinem eigenen Business. Mein Content-Ordner von damals war extensiv gefüllt mit Themen, sogar schon Gliederungen für einzelne Posts bzw. Artikel, Hooks ... alles war da. Und trotzdem habe ich es nicht nach außen gebracht. Ich höre es auch immer wieder von Kundinnen: "Doreen, ich habe das doch alles hier und trotzdem geh ich damit nicht raus. Warum denn verdammt nochmal??"

Das, du Liebe, ist kein Disziplinproblem, sondern ein Signal, dass an anderer Stelle etwas nicht stimmt.

Und genau deshalb lohnt es sich, mal genauer hinzuschauen: Nicht beim Content selbst, sondern davor.

Drei Gründe, warum der Content nicht landet

Aktivität ist nicht dasselbe wie Wirkung

Regelmäßig posten fühlt sich nach Fortschritt an, oder? Aber wenn dein Content nicht aus einer echten Entscheidung heraus entsteht (für wen, wofür, mit welcher Haltung), dann ist er diffus bzw. wie ich es gern sag, einfach schwammig. Und schwammiger Content, auch wenn er noch so gut gemeint ist, erreicht einfach niemanden wirklich. Er ist inspirierend, schön, nice to have. Aber er landet nicht. Und eine Resonanz kann nur dann zu dir zurückfließen, wenn überhaupt erst etwas bei deinem Gegenüber angekommen ist.

Frag dich mal:
Weißt du bei jedem Post, für wen du ihn schreibst und was du damit bei deinem Gegenüber auslösen möchtest?

Content ohne innere Entscheidung bleibt unsichtbar

Ich meine damit übrigens keine Entscheidung für irgendeine Nische, sondern eine innere Entscheidung:
Wofür stehst du eigentlich?
Was willst du wirklich sagen?
Wer soll sich durch das, was du zu sagen hast, angesprochen fühlen?

Wenn das noch nicht klar ist, spürt man das im Content. Nicht weil er schlecht ist, sondern weil er einfach nicht entschieden ist. Es fehlt die Haltung dahinter und die lässt sich nicht durch einen besseren Hook ersetzen.

Eine Frage, die du dir stellen kannst:
Würdest du das, was du postest, genauso sagen, wenn niemand dich beobachten oder bewerten würde?

Klarheit kommt immer, immer, immer vor Strategie

Das ist meine stärkste Überzeugung und letztlich der Kern von allem, was ich tue.

Der erste Schritt ist nicht die Strategie - der erste Schritt ist Klarheit. Klarheit über deine Botschaft, dein Angebot, über die Menschen, denen du wirklich helfen kannst und wo sie in ihrem Alltag gerade stehen. Sodass sie sich in deinem Content wiederfinden und denken: "Sag mal, bist du grad in meinem Kopf? Woher weißt du das?"

Wenn das steht, fließt Content fast von alleine. Nicht im Sinne von keine Arbeit mehr, aber er ist stimmiger, leichter und vor allem echter. Du brauchst noch nicht mal wirklich deine Content-Buckets, weil es einfach aus dir herauskommt.

Reflektiere für dich:
Setzt du gerade beim Content an oder beim, was davor kommt?

Wenn du das nicht allein sortieren möchtest

Wenn du merkst, dass du postest, aber nicht wirklich ankommst, dann ist das kein Zeichen dafür, dass du es falsch machst. Es ist viel mehr ein Hinweis, dass du noch nicht an der richtigen Stelle angesetzt hast.

In den nächsten Wochen schauen wir uns genau das gemeinsam an: Wo es wirklich hakt und was sich ändert, wenn du mal hinter deinen Content schaust.

Den ersten Schritt kannst du jetzt schon tun: Komm in meinen Newsletter. Er heißt unaufgeregt ... und das hat seinen Grund 😉. Den Link findest du gleich hier unten. ⤵️

unaufgeregt

Der Newsletter, der nicht performt.

Kein wöchentlicher Tipp-Dump, keine Countdown-Timer &kein Freebie, das dich anlockt.

Stattdessen: ein Denkraum. Für Coaches, die Klarheit suchen und eben nicht noch mehr Lautstärke.

Ich schreibe dir donnerstags. Ehrlich, direkt, manchmal auch unbequem. Und ich stelle dir eine Frage, auf die du wirklich antworten darfst.

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