Ein Notizbuch im Schatten einer Palme, eine Sonnenbrille drauf und eine Mandarine daneben - der Schriftzug Newsletter auf dem Notizbuch

Keine Idee, was du in deinen Newsletter schreiben kannst? Ein paar unaufgeregte Gedanken dazu

„Irgendwie hätte ich ja auch Lust auf einen Newsletter. Aber was soll ich da denn schreiben? Und interessiert das überhaupt jemanden?"

Klingt nach Gedanken, die du schon mal hattest? Ging mir auch so. Ich hab mir tierisch den Kopf darüber zerbrochen, was ich denn an meine Abonnentinnen schicken soll. Ein einfacher Blogpost reicht ja nicht - den finden sie auch online. Also musste es noch was Tolles on top sein. Bis es irgendwann so „toll" und besonders sein sollte, dass ich's gelassen habe, weil es mich schlicht überfordert hat.

Mit dieser Anspruchshaltung bist du nicht allein

Dieser Anspruch kommt nicht aus dem Nichts. Er kommt daher, dass wir Newsletter kennen, die uns jedes. verdammte. Mal. etwas verkaufen wollen. Und weil wir so nicht behandelt werden wollen, setzen wir die Latte für uns selbst so hoch, dass wir gar nicht erst anfangen.

Ich überlege mir inzwischen sehr genau, wen ich in mein Postfach lasse. Und genau deshalb möchte ich einer der Absender sein, auf den du dich freust. Ich betrachte es als Privileg, in deiner Inbox landen zu dürfen.

Das ist ein hoher Anspruch - dem man aber gerecht werden kann, wenn man sich von all den Strategien und „must-haves" verabschiedet, die es zum Thema Newsletter im klassischen Onlinemarketing gibt.

Warum das Schreiben so oft ins Stocken gerät

Weil wir versuchen, einen Newsletter zu schreiben, der funktioniert - statt einen, der zu uns passt.

Ich hab selbst mal gepredigt, dass du konsistent schreiben musst. „No matter what." Und kurz danach selbst das Handtuch geschmissen, weil es sich wie ein Eintrag auf meiner To-do-Liste angefühlt hat und nicht nach etwas, worauf ich mich gefreut habe. So kommt natürlich auch keine echte Verbindung zustande ... weder zu dir selbst noch zu deinen Leserinnen.

Der eigentliche Grund, warum Content schwer wird, ist meistens nicht fehlende Disziplin. Es ist fehlende Stimmigkeit. Wenn das, was du schreibst, nicht wirklich aus dir herauskommt, spürt man das. Und du spürst es auch: als Widerstand, als leere Seite, als das ewige „ich weiß nicht, was ich schreiben soll".

Ein anderer Blickwinkel

Drei Dinge, die ich inzwischen für wahr halte und die sich für mich mehr bewährt haben als jede Newsletter-Strategie:

Erstens:
Dein Newsletter muss vor allem deiner Energie entsprechen. Themen, die du wirklich geil findest (ja, das ist das beste Wort dafür 😅), in einem Rhythmus, der zu dir passt - nicht zu einem Redaktionsplan, den du irgendwann mal festgelegt hast. Wöchentlich, monatlich, immer wenn du etwas Bestimmtes zu sagen hast: hör auf dich.

Zweitens:
Sei nicht der schleimige Autoverkäufer. Mein eigener Business-Coach hat mal gesagt, wer ihre Verkaufsmails nicht mag, kann sich gerne austragen - und ich hab's gemacht. Obwohl ich sie menschlich großartig fand. Ein gewisses Verhältnis zwischen Wert schaffen und von Angeboten erzählen ist kein Nice-to-have. Es ist Grundvoraussetzung für echte Verbindung.

Drittens:
Bring dich ein. Lies deine Texte laut vor. Ändere Passagen, die nicht nach dir klingen. Lass Eigenheiten und Redewendungen rein, denn genau diese vermeintlich „unperfekten" Dinge schaffen Verbindung zu den Menschen, die wirklich zu dir passen.

Und falls du gerade noch keinen roten Faden hast, aus dem dein Newsletter-Inhalt natürlich entstehen kann: Genau da setze ich in meiner Arbeit an. Weil Content leichter wird, wenn das Angebot klar ist. Nicht umgekehrt.

Eine Frage für dich

Welcher Rhythmus, welches Thema, welches Format würde sich für dich wie ein „da hab ich sowas von Bock drauf" anfühlen und nicht wie eine weitere Aufgabe auf deiner Liste?

Wenn du merkst, dass das Schreiben nicht am Format an sich scheitert, sondern an der Klarheit davor

Dann ist mein Newsletter „unaufgeregt" vielleicht der richtige nächste Schritt für dich - bevor du anfängst, deinen eigenen aufzubauen. Leise Impulse, echte Fragen, kein Verkaufsdruck. Den Anmeldelink findest du weiter unten.

unaufgeregt

Der Newsletter, der nicht performt.

Kein wöchentlicher Tipp-Dump, keine Countdown-Timer &kein Freebie, das dich anlockt.

Stattdessen: ein Denkraum. Für Coaches, die Klarheit suchen und eben nicht noch mehr Lautstärke.

Ich schreibe dir donnerstags. Ehrlich, direkt, manchmal auch unbequem. Und ich stelle dir eine Frage, auf die du wirklich antworten darfst.

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